Harparlando – Graffiti

Auf ihrer CD „Graffiti“ zeigt das Harfenduo Harparlando erneut die erstaunliche Bandbreite der Harfenmusik. Ebenso wie diese, hat die Graffiti-Malerei ihren Ursprung im alten Ägypten. Trotz der Gegensätzlichkeit zeigt sich, dass beides unglaublich kreativ, vielfältig und wandelbar ist. Auf dem Coverbild der neuen CD ist ein blaues Graffiti zu sehen – jetzt ist auf dieser Mauer wahrscheinlich schon ein ganz anderes Bild. Auch in der Musik entstehen immer neue Klänge. Die beiden Harfenistinnen wollen den Ursprung des Instruments zeigen, aber zusätzlich auch neue Farben und Techniken einfließen lassen, um mit ihrer Musik immer wieder neue Bilder zu malen. Die CD können Sie bei Amazon bestellen.

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Harparlando – Railway

Auf ihrer Debut-CD präsentiert sich das junge Harfenduo „Harparlando“ sehr vielse(a)itig. Mit technischer Brillianz und spielerisch anmutender Leichtigkeit zeigen Johanna Keune und Karin Schnur die ganze Bandbreite des Harfenduo-Repertoires von mittelalterlichen Melodien über Barocksonaten, irische Traditionals bis hin zu den perlenden Klängen romantischer Musik. Darüber hinaus brechen sie aber auch mit dem Klischee, die Harfe sei ausschließlich ein Engelsinstrument, und überraschen den Hörer mit eigenen fetzigen Arrangements, zum Beispiel von Gershwins „Summertime“ oder „Smoke on the water“ von Deep Purple. Für 17 Euro können Sie die CD bei Amazon bestellen.

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  • Es gibt ja Musiker die bei ihren Auftritten richtig zugeknöpft sind, mit ihrem Publikum kaum reden – oder gar nicht, wie Bob Dylan. Harparlando sind da ganz anders: Johanna Rupp und Karin Schnur nehmen sich die Zeit für ihre Zuhörer, erklären ihre Stücke, erzählen charmant Wissenswertes über die Harfe, auch schon mal eine kleine Anekdote.

    WAZ
    Martin Krampitz
  • Von lässigem Fingerschnippen begleitet, improvisierten die Musikerinnen George Gershwins „Summertime“, als sei die Harfe schon immer ein Jazz-Instrument gewesen, das auch noch mehr kann – nämlich rocken! Beweis: die kecke Version von Deep Purples „Smoke on the Water“, in dem das berühmte, breitbeinig tiefgelegte Macho-Gitarrenriff sozusagen feministisch-frech auf seine allseitige Anwendbarkeit geprüft wird. Was für ein Glück. Auch Engel können rocken!

  • Ruhig perlende Tongirlanden, so betörend rein, als ob sie direkt vom Himmel harfenspielender Engel fielen.

  • Bis ins kleinste motivische Detail zeichnete sich ihr Spiel durch eine eindrucksvolle Präzision aus. Ihre Griffsicherheit setzte hohe Maßstäbe, und ihr ausgeprägtes Stilgefühl erwies sich als zuverlässiger Garant für organisch fließende musikalische Abläufe, etwa bei ihrem assoziationsreichen „Esmeralda“-Arrangement.

  • Als Wechselbad zwischen Opulenz und Zartheit – romantisch, sinnlich und voll Poesie – gestaltete sich das Konzert des Harfenduos „Harparlando“ am Sonntag in der Unterlüßer Friedenskirche.

  • Feines Gespür für passende Pop-, Rock- und Jazzklassiker besitzen die erfrischend abenteuerlustigen Musikerinnen obendrein: Repertoire- und Stilklischees in Sachen Harfe haben bei ihnen eben keine Chance.

  • Federleichte Geläufigkeit, feinste Dynamiknuancen, exquisite Farbschattierungen, bruchlose spielerische Homogenität: Das perfekt harmonierende Duo setzte schon in diesen höchst stilsensibel ausgekosteten Auftakt-Schmankerln Maßstäbe.